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Schwerpunkt

EU-DSGVO umsetzen

EU-DSGVO umsetzen

EU-Datenschutz-Grundverordnung aus Sicht der SAP-Anwender, Bild: DSAG

Compliance mit der EU-Datenschutz-Grundverordnung

Ab dem 25. Mai 2018 endet die Übergangsfrist und es kommt nur noch das neue Datenschutzrecht nach der Datenschutz-Grundverordnung zur Anwendung, ergänzt durch die Regelungen des BDSG-neu und einige spezialgesetzliche Regelungen.

Laut Einschätzung von Gartner werden mehr als die Hälfte aller Unternehmen weltweit die Bestimmungen der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) zum Stichtag 25. Mai 2018 nicht einhalten können. Oftmals haben Organisationen laut IDG noch nicht mal Maßnahmen ergriffen, um die DSGVO-Anforderungen erfüllen zu können. Vielfach hapert es schon am Vermögen, DSGVO-Anforderungen exakt definieren zu können und für das eigene Unternehmen umsetzbar zu machen.

Dass auch US-amerikanische Unternehmen zukünftig die Vorgaben der DSGVO erfüllen müssen, wenn sie Daten von EU-Bürgern sammeln oder verarbeiten, macht es für internationale Konzerne nicht leichter. Eine Studie von Trend Micro und Opinium zur EU-Datenschutzgrundverordnung zeigt zudem: Die Vorgabe "Stand der Technik" verwirrt IT-Entscheider sogar und wird unterschiedlich interpretiert.

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(Update 6)

Advertorial


BAE Systems Applied Intelligence bietet einzigartigen Schutz für Ihr Unternehmen
BAE Systems hat die größten und meist angegriffenen Nationen und Unternehmen seit über 40 Jahren gegen komplexe Bedrohungen sowohl in der physischen als auch in der digitalen Welt verteidigt und bietet ein umfangreiches Portfolio von internen, gemanagten und cloud-basierten Produkten und Leistungen, die sich im Kampf gegen die gefährlichsten Angreifer bewährt haben.

Warnungen vor Schadsoftware

Warnungen vor Schadsoftware

Sicherheitsupdate schnellstmöglich einspielen

.In den Microsoft-Betriebssystemen Windows 10 und Windows Server 2016/2019 wurde eine Schwachstelle entdeckt, die dazu führen kann, dass Zertifikate, denen das Betriebssystem vertraut, von unbefugten Dritten nachgeahmt und missbraucht werden können. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat die hierzu von der US-amerikanischen NSA zur Verfügung gestellten Informationen geprüft und stuft die Schwachstelle als kritisch ein. Zwar ist eine Ausnutzung der Schwachstelle dem BSI bisher nicht bekannt.

Zugriff auf die Verzeichnisstruktur

Eine Sicherheitslücke in Citrix ADC kann dazu genutzt werden, beliebigen Code auf einem angreifbaren System auszuführen. Der Hersteller ist informiert -

Eine gesicherte Version von Citrix ADC wird in Kürze erwartet – die aktuellsten Informationen sind ebenfalls auf der Citrix-Webseite zusammengetragen, inklusive der Daten, an denen Patches zur Verfügung stehen werden.Es fing eigentlich recht unspektakulär an: Mitte Dezember wurde eine Sicherheitslücke in einem Netzwerk-Balancer von Citrix gefunden. Diese Software wird weltweit sowohl in Unternehmen eingesetzt als auch bei Netzbetreibern und sorgt dort für eine gleichmäßige Verteilung von Netzwerkauslastung, um Verzögerungen durch Lastspitzen zu vermeiden. So sind unter anderem Webdienste weniger anfällig für DDoS-Angriffe. Die Sicherheitslücke ermöglicht allerdings das Ausführen von beliebigen Anwendungen aus der Ferne und ist damit als hoch kritisch einzustufen.

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Sponsornewsletter: Lizenzierungstrend 2015

Sponsor

Sponsor

Software und Daten müssen gegen Piraterie geschützt werden. Ohne Spezialwissen geht das nicht

Wer die Bedürfnisse der Anwender flexibel befriedigen will, muss auch sein Lizenzmanagement entsprechend flexibel gestalten. Zunehmende Flexibilität bedeutet aber auch zunehmende Komplexität. Wer beispielsweise bis 2020 kein Lizenz- und Berechtigungsmanagement-System implementiert hat, um seine IoT-Lösungen zu monetarisieren, verzichtet laut Gartner auf 20 Prozent seines potenziellen Umsatzes.
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Unternehmemsprofil-Teaser

BAE Systems: Weitere Infos

BAE Systems liefert einige der weltweit führenden technologie-geleiteten Lösungen für Verteidigung, Luftfahrt und Sicherheit. Wir beschäftigen etwa 83.000 hoch qualifizierte Mitarbeiter in über 40 Ländern. In Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern vor Ort entwickeln wir Produkte und Systeme, die militärische Kapazitäten bieten, nationale Sicherheit und Menschen schützen und kritische Informationen und Infrastrukturen sichern.

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Certus Software: Weitere Infos

Certus Software GmbH bietet zertifizierte Datenlöschungsdienstleistungen und -software. 25 Mitarbeiter in Augsburg und Ia?i, Rumänien (F&E) betreuen 900 Kunden weltweit.

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Expert System: Weitere Infos

Expert System ist ein führender Anbieter multilingualer Technologien für Cognitive Computing zur effizienten Analyse von Textinhalten sowie unstrukturierten und strukturierten Daten. Die hohe Leistungsfähigkeit der Softwarelösungen basiert auf Cogito, einer patentierten, multilingualen, semantischen Technologie. Cogito nutzt die Verfahren der Künstlichen Intelligenz bei der Simulation von menschlichen Fähigkeiten im Textverstehen (Semantik) kombiniert mit Verfahren des Maschinellen Lernens (Deep Learning). Das Unternehmen mit Hauptsitz in Modena, Italien, hat zahlreiche Niederlassungen in Europa sowie in den USA und Kanada. Expert System unterstützt Kunden weltweit u. a. in folgenden Branchen: Banken und Versicherungen, Life-Sciences- und Pharmaindustrie, Energie- und Medienwirtschaft sowie staatliche Organisationen.

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Neo4j: Weitere Infos

Die Neo4j Graph-Plattform unterstützt Unternehmen weltweit, vernetzte Daten in vollem Umfang zu nutzen und intelligente Anwendungen zu entwickeln - von KI über Betrugserkennung und Echtzeit-Empfehlungen bis zu Stammdatenmanagement.

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Oodrive: Weitere Infos

Oodrive ist einer der europäischen Marktführer für sichere Online-Datenverwaltung für Unternehmen. Der SaaS-Pionier betreut über 14.500 Firmen in über 90 Ländern, die mit Lösungen des Unternehmens weltweit sicher und online kollaborieren. Kleine und mittelständische Betriebe vertrauen Oodrive dabei ebenso wie Großkunden.

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Viren, Malware, Trojaner

Tausende von Websites verbreiten macOS-Malware

Im vergangenen Jahr verhinderten Kaspersky-Lösungen auf jedem zehnten macOS-Gerät einen Angriff der Trojaner-Familie Shlayer, was diese damit zur weitverbreitetsten macOS-Bedrohung macht. Eingebettet in ein intelligentes System zur Verbreitung von Schadsoftware wird das Programm über ein Partnernetzwerk, Unterhaltungswebsites und sogar Wikipedia gestreut. Obwohl macOS traditionell als ein weitgehend sicheres Betriebssystem angesehen wird, gibt es Cyberkriminelle, die weiterhin versuchen, aus dem entsprechenden Nutzerkreis Profit zu schlagen. Shlayer - die am weitesten verbreitete macOS-Bedrohung im Jahr 2019 - ist laut Kaspersky-Auswertungen ein besonders gutes Beispiel dafür. Der Schädling ist auf die Installation von Adware spezialisiert, die Nutzer mit unerlaubter Werbung überzieht, Browseranfragen abfängt und sammelt sowie Suchergebnisse modifiziert, um noch mehr Werbebotschaften zu verbreiten.

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Evolution alter Bekannter: Spam, Phishing & Ransomware

Cyberkriminalität gehört seit mehreren Jahren zu den größten globalen Bedrohungen überhaupt. Während Unternehmen bei Attacken Imageschäden, finanzielle Verluste und Datendiebstahl fürchten müssen, droht Kritischen Infrastrukturen der Ausfall mit erheblichen Auswirkungen für die Bevölkerung. Der neue Cyberthreat Report – 1st Edition 2020 – von Hornetsecurity will mit exklusiven Insights aus dem Security Lab für aktuelle Angriffsmethoden sensibilisieren und wirft einen genaueren Blick auf einzelne Branchen. Zudem wird die Rolle Künstlicher Intelligenz bei Cyberattacken aufgezeigt und thematisiert, warum Hacker Microsoft Office 365 vermehrt ins Visier nehmen.

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Informationen stehlen, Systeme verschlüsseln

Mehr als 4,9 Millionen Malware-Samples haben die Cyber-Defense-Spezialisten von G Data 2019 identifiziert. Das Ziel der Cyberkriminellen: Passwörter und vertrauliche Daten auslesen oder Daten und Systeme verschlüsseln. Die zehn aktivsten Malware-Familien hat G Data in der aktuellen Jahres-Top-Ten zusammengestellt. "Die Technik der Antiviren-Hersteller wird immer besser und identifiziert tägliche neue Angriffe auf Unternehmensnetzwerke oder private PCs und Laptops", sagt Tim Berghoff, Security Evangelist bei der G Data CyberDefense AG. "Daher sind Malware-Autoren gezwungen, ihre Schadsoftware mit raffinierten Methoden vor der Entdeckung durch Schutzprogramme zu schützen – ein ewiges Katz-und-Maus-Spiel."

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Governance, Risk, Compliance, Interne Revision

Corporate Compliance Zeitschrift


Die "Corporate Compliance Zeitschrift" zeigt Haftungsfallen und bietet praxisgerechte Lösungen zur regelkonformen Führung eines Unternehmens für kleine und mittlere Betriebe ebenso wie für Konzernunternehmen.
Die Hefte der CCZ richten sich an alle, die mit Corporate Compliance in Unternehmen befasst sind (Corporate Compliance-Beauftragte, Anti-Korruptions-Beauftragte etc.) sowie Rechtsanwälte und Juristen, die in diesem Bereich beratend tätig sind. Angesichts der Vielzahl zu beachtender Vorschriften sind Manager und Unternehmer heute einem erhöhten Haftungsrisiko ausgesetzt. Führungskräfte internationaler Firmen laufen zudem Gefahr, gegen ausländisches Recht zu verstoßen.
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Schwerpunkt

IT-Sicherheit im Kontext von Compliance

IT-Sicherheit ist integraler Bestandteil einer umfassenden nicht nur die IT abdeckenden Compliance-Strategie im Unternehmen. Ohne IT-Compliance sind die Compliance-Ziele eines jeden Unternehmens stark gefährdet. An der Umsetzung von Compliance im Unternehmen sind viele Abteilungen beteiligt. Dazu zählen nicht nur die Interne Revision, Rechtsabteilung, das Risiko-Management oder Anti-Fraud-Management, sondern auch die Konzernsicherheit.

Vor allem die IT-Sicherheit ist integraler Bestandteil einer umfassenden nicht nur die IT abdeckenden Compliance-Strategie im Unternehmen.
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Management-Briefing

Rechtskonforme Videoüberwachung
Videoüberwachung ist ein sehr sensibles Thema. Einerseits gefürchtet von den Arbeitnehmern, wenn die optische Observierung an ihrem Arbeitsplatz stattfindet, andererseits unentbehrlich für Unternehmen, Institutionen und behördliche Einrichtungen, wenn es um Sicherheits-, Überwachungs- und Kontrollbelange geht. Mit Videotechnik werden heute sowohl Arbeitsstätten und der öffentliche Bereich überwacht als auch Produktionsanlagen, Materiallager, Hochsicherheitsbereiche etc.
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Malware: Hintergrundthemen

Die Emotet-Angriffswelle hält Deutschland weiter in Atem

Stadtverwaltungen, Kliniken und Universitäten hatten in letzter Zeit vermehrt mit Hackerangriffen zu kämpfen. Sie alle wurden von Emotet lahmgelegt. Der Trojaner zählt aktuell zu den gefährlichsten Schadprogrammen, warnt das BSI. Gegen Malware jeglicher Art können sich Unternehmen allerdings schützen, wenn E-Mail-Links und -Anhänge in Hardware-isolierten Micro-VMs ausgeführt werden. Die Schadsoftware Emotet wird nicht ohne Grund als eine der größten Gefahren für die Unternehmens-IT bezeichnet. Die Kombination aus Dynamit-Phishing und Ransomware kann für Unternehmen und Organisationen zu einer Bedrohung werden, die existenzgefährdende Ausmaße annimmt. Das Kammergericht Berlin, die Universität Gießen, das Klinikum Fürth sowie die Städte Frankfurt und Bad Homburg wurden zuletzt von Cyber-Kriminellen angegriffen. Auch Bundesbehörden waren unter den Opfern – die dabei kopierten Daten nutzten die Angreifer dazu, betrügerische E-Mails im Namen zahlreicher Ämter zu verschicken.

Phisher greifen Login-Daten über Microsoft Forms ab

Das CERT von Retarus warnt vor Phishing-Mails, welche die Empfänger auf ein mit Microsoft Forms erstelltes Formular leiten. Dort sollen sie die Login-Daten ihres Accounts preisgeben. Angeblich seien ihre Security-Einstellungen veraltet und müssen erneuert werden. Die in englischer Sprache verfasste Phishing-Mail richtet sich offensichtlich an Unternehmensanwender und fordert den Empfänger auf, in einem Wartungsportal die Einstellungen seines E-Mail-Accounts zu ändern. Der entsprechende Link führt auf ein mit Microsoft Forms erstelltes Formular, in dem man sich mit seiner E-Mail-Adresse und dem zugehörigen Passwort anmelden soll.

Ungepatche Remote Access VPN-Servern

Die Security-Analysten des Zscaler-ThreatlabZ-Teams analysieren die Vorgehensweise des jüngsten Sodinokibi-Ransomware-Angriffs auf eine Devisengesellschaft, der das Remote Access VPN-System als Einfallstor verwendete. Aufgrund eines ungepatchten VPN-Servers gelang es den Angreifern, das IT-System der englischen Devisengesellschaft bereits am Neujahrsabend stillzulegen. Da zunehmend Angriffe über VPNs erfolgen, wirft das Zscaler-Team einen Blick auf die Vorgehensweise.

Angriffswerkzeuge der TrickBot-Gruppe

Die Sicherheitsexperten von SentinelLabs warnen vor einem neuem Hacking-Tool der russischen Crimewave-Organisation TrickBot. Wie jüngste Untersuchungen des Forschungslabors von SentinelOne offenbaren, zeichnet sich die PowerShell-basierte Backdoor namens PowerTrick durch eine außerordentliche Verschleierung, Hartnäckigkeit und Auskundschaftungsfähigkeiten aus und richtet sich vor allem gegen erfolgversprechende Ziele wie Banken und Finanzinstitute. Anders als beim Einsatz größerer quelloffener Systeme wie etwa PowerShell Empire, ist das PowerTrick-Tool äußerst offensiv und flexibel und ermöglicht es den Angreifern, möglichst lange ungestört zu agieren und sich spontan auszubreiten. Ziel der PowerTrick-Backdoor sei es, auch effektive Sicherheitskontrollen und Beschränkungen zu umgehen, sich denen Gegebenheiten moderner Security-Maßnahmen erfolgreich anzupassen und auf diese Weise auch die am besten abgesicherten und Air Gap-geschützten Netzwerke zu bezwingen.

Einseitige "Waffenruhe" wieder vorbei

Die Gefährlichkeit der Schadsoftware Emotet hat insbesondere Ende 2019 in den Medien für Schlagzeilen gesorgt. Eine Gruppe von Cyberkriminellen, die diese Malware in extrem großem Umfang einsetzt, sticht besonders hervor: TA542 (Threat Actor 542). Diese Gruppe ist in der Lage, Angriffe in einer Größenordnung und einem Maßstab durchzuführen, wie wohl keine andere Gruppe Cyberkrimineller derzeit in der Lage ist. Nun hat sich die Gruppe über Weihnachten eine Pause gegönnt und keine neuen Angriffskampagnen durchgeführt. Doch die einseitige "Waffenruhe" ist schon wieder vorbei. Die Experten des US-amerikanischen Cybersecurity-Experten Proofpoint beobachten verstärkte Aktivitäten von TA542, bei der die Kriminellen Emotet zum Einsatz bringen.

Neuartiger Krypto-Miner-Angriff

Guardicore hat einen neuartigen Angriff auf ein mittelständisches Unternehmen im Medizintechniksektor aufgedeckt und unterbunden. Die Krypto-Miner-Attacke erfolgte über eine gut versteckte Malware, die per WAV-Audiodatei ins Firmennetzwerk eingeschleust wurde. Ziel der Infektion waren Windows-7-Systeme, die per EternalBlue-Exploit angegriffen wurden. Erste Hinweise auf die Sicherheitsverletzung im betroffenen Unternehmensnetz traten am 14. Oktober 2019 in Form von BSOD-Fehlermeldungen (Blue Screens of Death) auf mehreren Windows-Rechnern auf. Als Hinweis auf einen Kernel-Mode-Fehler sind die blau eingefärbten Hinweise an und für sich unverdächtig, aber eine genauere Analyse durch die Visibilitätswerkzeuge der Sicherheitsplattform "Guardicore Centra" brachte beunruhigende Erkenntnisse. Einer der Rechner führte demnach eine lange Befehlszeile aus und änderte Daten in der Windows-Registrierungsdatenbank (Registry Key HKLM\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Shell) zu. Ein kompletter Netzwerk-Scan zeigte, dass über 800 Endpunkte — mehr als die Hälfte des gesamten Netzwerks — ungewöhnliche Aktivitäten zeigten.

Fachbücher

Der Royal Flush für Hacker

Der Royal Flush für Hacker

Im neuen Buch "Identity Attack Vectors" (Apress Verlag) untersuchen Morey J. Haber, CTO/CISO bei BeyondTrust, und Mitautor Darran Rolls, CTO bei SailPoint, typische Angriffsvektoren für Attacken auf digitale Identitäten. Beide Autoren erkennen eine verschärfte Risikolage in privaten und geschäftlichen IT-Umgebungen: Die rasante Zunahme an Benutzerkonten hat zu einer unüberschaubaren Anzahl an Kennwörtern geführt, deren sichere Zuteilung, Absicherung und Verwaltung die IT-Sicherheitsverantwortlichen vor völlig neue Herausforderungen stellt.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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