Sieben Dinge, die IT Admins zur Weißglut treiben


Der Tag nach einem Systemupdate ist für Administratoren ein Spießrutenlauf, denn auch Software-Anbieter stellen manche Fehler erst nach dem Release fest
Die Entscheidung, mit welchen Arbeitsmaterialien Mitarbeiter ausgestattet werden, trifft selten die IT-Abteilung



Der Systemadministrator ist der beste Freund im Unternehmen, denn ohne ihn müssten wir auf unser wichtigstes Werkzeug verzichten: Den PC oder Mac. Da auch mobile Geräte wie iPads, Tablets und Smartphones zu unserem Arbeitsalltag gehören, ist es umso wichtiger, ein gutes Verhältnis zum Admin zu pflegen. Jamf, der Experte für Apple Gerätemanagement, sieben No-Gos zusammengestellt, die einen Admin zur Weißglut treiben.

1. Die Passwort-Provokation
Beschwere Dich nie über Passwörter oder gar die Sicherheitsstufe, die der Systemadministrator vorgibt. Eine der vornehmlichen Aufgaben eines Admins ist die Rollen- und Rechteverwaltung im Unternehmen. Jegliche Fragen zur Sinnhaftigkeit eines Passwortschutzes stellen somit seine Daseinsberechtigung in Frage. Wer sich Passwörter partout nicht merken kann, sollte Apps wie "Friendly Password Safe" testen. Passwörter, die Deinen Admin beeindrucken dürften, generierst Du zum Beispiel mit Passwortgenerator.com.

2. Der System-Update-GAU
Früher oder später müssen wir uns alle trennen, am Arbeitsplatz sogar recht regelmäßig von gewohnten Benutzeroberflächen und Funktionen einzelner Programme oder gar vom ganzen Betriebssystem. Wer hier die Schuld, dass nichts mehr so aussieht oder funktioniert wie vorher, auf den Admin schiebt, sollte dringend innehalten: Der Tag nach einem Systemupdate ist für Administratoren ohnehin ein Spießrutenlauf, denn auch Software-Anbieter stellen manche Fehler erst nach dem Release fest. Geduld und Mitgefühl sind hier also oberstes Gebot.

3. Der heiße Draht in die IT
"Man muss schwätze mit de Leut" ist ein schwäbisches Sprichwort, das auf jeden Fall eine gewisse Gültigkeit hat. Viele Menschen beherzigen es allerdings zu sehr und greifen bei jedem Problem sofort zum Hörer. Wenn Du zu diesen Menschen gehörst, solltest Du Dir in Zukunft gut überlegen, wann ein Anruf wirklich nötig ist. Ist aber das eingesetzte Gerät die Ursache, sollte das dem Unternehmen zu denken geben. Denn Fletcher Previn, CIO von IBM, stellte fest: Von den Mitarbeitern mit Mac rufen 5 Prozent bei der internen Hotline an, bei den PC-Benutzer sind es dagegen 40 Prozent.

4. Die Checker-Chuzpe
Richtig schlimm wird es, wenn der Nutzer nicht nur sofort zum Hörer greift, sondern für sein Problem auch gleich eine Analyse samt Lösungsvorschlag parat hat. Je geringer das Fachverständnis, desto lauter der Seufzer am anderen Ende der Leitung. Die Einstellung "IT-Probleme lösen kann doch irgendwie jeder so ein bisschen" bringt Dich auf einen dauerhaften Kriegspfad mit dem Admin.

5. Der "Mac oder PC?"-Fail
Mit der zunehmenden Verbreitung von Apple-Geräten kommen auch immer mehr Mitarbeiter ins Unternehmen, die privat iPhone und Mac nutzen. Dort finden sie sich vor einem PC wieder und wundern sich, wenn mit ihren gewohnten Shortcuts auf einmal schreckliche Dinge passieren. Für Admins fällt dieses Problem schon in die Kategorie "Unterhaltungswert" vor allem deshalb, weil sie sich mit Problemen herumschlagen müssen wie "einen bestimmten Patch auf allen Macs und PCs im Unternehmen installieren, die Firefox Version 43 oder niedriger nutzen." Wenn Dein Admin an einem solchen Problem laboriert, empfiehl ihm, einen Blick in die größte Apple Community Jamf Nation zu werfen. Vielleicht ist das ja der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

6. Die Marathon-Misere
"Ach, endlich kommt der Admin mal. Hat ganz schön lang gedauert. Wir können hier alle nicht mehr arbeiten." Diese Beschwerden werden wohl täglich in deutschen Büros so oder so ähnlich geäußert. Ja, Systemadministratoren müssen eine ganze Menge laufen. Man sollte es sich also gut überlegen, ob man sie wirklich her zitiert. Besser ist es, zunächst selbst eine Lösung für das Problem zu suchen. Viele IT-Abteilungen stellen ihren Kolleginnen und Kollegen umfangreiche Tutorials für die gängigsten IT-Fragen zusammen. Nutzt Du diese Online-Hilfen und kannst dir damit selbst helfen, wird Dein Admin das sehr zu schätzen wissen.

7. Das Will-Haben-Phänomen
PC bekommen, Mac gewollt? Vorsicht bei voreiligen Beschwerden, denn den Admin trifft hier keine Schuld. Die Entscheidung, mit welchen Arbeitsmaterialien Mitarbeiter ausgestattet werden, trifft selten die IT-Abteilung. Meist ist die Fachabteilung oder die Personalabteilung involviert. In vielen Firmen gibt es aber bereits sogenannte Choice-Programme sie überlassen jedem die Wahl, welches Gerät bei der täglichen Arbeit unterstützen soll. Das macht den Mitarbeiter froh, und den Admin ebenso.
(Jamf: ra)

eingetragen: 09.09.18
Newsletterlauf: 01.10.18

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Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

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Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

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Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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