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Archiv 2012


Im Überblick

  • Industrie 4.0: Angreifer nutzen Schwachstellen

    Cyberkriminalität boomt weiterhin und auch 2019 wird rasante Entwicklungen und Herausforderungen für die IT-Sicherheit mit sich bringen. Sicherheitsexperten und Datenwissenschaftler des US-amerikanischen Cyber-Security-Anbieters Forcepoint haben sieben Trends und Bedrohungen identifiziert, die ein Umdenken in der Cybersecurity erfordern: Von Biometrischen-Hacking, Künstlicher Intelligenz und der Cloud als Einfallstor für IoT-Hacks bis hin zu branchenweiten Security Trust Ratings und einem Cyber Cold War aufgrund von neuem Isolationismus der Politik und Wirtschaft durch Handelsembargos. Das gefälschte Gesicht - Hacker manipulieren Gesichtserkennungssoftware. Mit Phishing-Attacken und Hacks wie "SIM SWAPS" untergraben Angreifer bereits regelmäßig die Wirksamkeit von Zwei-Faktor-Authentifizierung-(2FA)-Methoden (z. B. Login mit Passwort und SMS-Code). Eine mehrstufige Authentifizierung durch biometrische Merkmale bietet hier eine zusätzliche Sicherheitsebene. Sie verwendet Daten, die spezifisch für den End User sind. Der Technologiegigant Apple setzt bei seinen neuen iPhones etwa auf Gesichtserkennung. Fakt jedoch ist: Keine Authentifizierungs-Methode ist zu 100 Prozent sicher.


Im Überblick

  • Im Fadenkreuz von Cyberkriminellen

    Cyberattacken auf die deutsche Industrie nehmen weiter zu: Das hat eine im Oktober veröffentlichte Umfrage des Branchenverbandes Bitkom ergeben. Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research durchgeführt hat. Dabei wurden 503 Industrieunternehmen ab zehn Mitarbeitern telefonisch befragt. Befragt wurden Geschäftsführer sowie Führungskräfte aus den Bereichen Unternehmenssicherheit, IT-Sicherheit oder Risikomanagement. "Die deutsche Industrie steht immer häufiger im Fadenkreuz von Cyberkriminellen: Für gut acht von zehn Industrieunternehmen (84 Prozent) hat die Anzahl der Cyberattacken in den vergangenen zwei Jahren zugenommen, für mehr als ein Drittel (37 Prozent) sogar stark." Dabei ist das Angriffsspektrum breit gefächert und reicht von digitaler Kleinkriminalität bis zu Hackern im Staatsauftrag. Der entstehende Schaden ist immens, und er lässt sich quantifizieren. Erst jüngst hat der Bitkom auch zum Thema Wirtschaftsschutz in der Industrie Daten vorgestellt. Denen zufolge ist der Industrie allein in den letzten beiden Jahren ein Gesamtschaden von 43,4 Milliarden Euro entstanden. Sieben von zehn Industrieunternehmen (68 Prozent) sind in diesem Zeitraum Opfer von Sabotage, Datendiebstahl oder Spionage geworden, und jedes fünfte Unternehmen (19 Prozent) vermutet dies.


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Im Überblick

  • Cybersicherheit: Prognosen für 2019

    Sicherheitslücke, Datenschutzverletzungen, Cybersecurity-Firma, IoT-Authentifizierung und -Identität, digitale Verträge, Kryptowährungen, Bitcoin, Sicherheitsbewusstsein, Phishing-E-Mails,

  • Bedrohung durch IOT- und mobile Malware

    Sophos veröffentlichte ihren "Threat Report" für 2019. Der Report bietet Einblicke in neue und sich entwickelnde Trends im Bereich Cybersecurity. Die Forscher der SophosLabs haben hierfür Veränderungen in der Bedrohungslandschaft in den letzten 12 Monaten untersucht. Demnach zeigen sich für 2019 vor allem drei wichtige Trends und Herausforderungen für die Cybersicherheit: >> Ransomware wird zunehmend von Hand gemacht und gezielt eingesetzt. >> Cyberkriminelle nutzen einfach verfügbare Tools, um Angriffe erfolgreich zu beenden. >> Die Bedrohung durch IOT- und mobile Malware ist unvermindert hoch.

  • Keine weiteren großen APTs

    Im kommenden Jahr werden sich Bedrohungsakteure im APT-Bereich (Advanced Persistent Threat oder fortgeschrittene, andauernde Bedrohung) in zwei Gruppen aufteilen: Neben den herkömmlichen, gut ausgerüsteten und sehr erfahrenen Angreifern werden tatkräftige, noch unerfahrene Einsteiger das APT-Spielfeld betreten. Laut der Prognose von Kaspersky Lab über die Bedrohung zielgerichteter Attacken für das Jahr 2019 wird jedoch die erstgenannte Gruppe die größere Herausforderung für Unternehmen sein. Der Grund: noch raffiniertere Techniken, die immer schwerer erkenn- und attribuierbar sein werden.

  • Gefahr von Social-Engineering-Angriffen

    Unternehmen unterschätzen vielfach die Gefahr von Social-Engineering-Angriffen und sind hierauf auch nur unzureichend vorbereitet - trotz aller Security-Kampagnen, meint NTT Security. Da die technischen Möglichkeiten bei den Abwehrmaßnahmen beschränkt sind, muss vor allem die "menschliche Firewall" gut funktionieren. Adäquate Security-Awareness-Trainings sind deshalb unverzichtbar. Social-Engineering-Angriffe liegen im Trend. Ein Grund dafür ist, dass Unternehmen in den letzten Jahren vielfach die Perimeter-Sicherheit deutlich erhöht haben, für Angreifer es also wesentlich schwieriger geworden ist, mit rein technischen Attacken in Unternehmensnetzwerke einzudringen. Deshalb wählen sie vielfach den Weg des Social-Engineerings. Durch geschicktes Vorgehen versucht der Angreifer einen Mitarbeiter dazu zu bewegen, ihm beim Zugriff auf das Unternehmensnetzwerk zu helfen.

  • Datenschutz an einem Wendepunkt

    Vor nicht allzu langer Zeit sind Unternehmen im Bereich ökologisches und nachhaltiges Wirtschaften an einen Wendepunkt gekommen. Emissionen und Abfall reduzieren, das haben Unternehmen getan, weil sie es tun mussten. Beispielsweise um den gesetzlichen Vorgaben zu entsprechen und potenziell heftigen Strafen aus dem Weg zu gehen. Diese Sichtweise hat sich inzwischen verändert. Nicht zuletzt weil einige der führenden Unternehmen den Sprung gewagt, ihre Produktion verschlankt und sich "grünen" Prinzipien verschrieben haben. Nachhaltigkeit ist inzwischen auch in den Leitlinien des Bundesverbandes der deutschen Industrie e.V. als Basis unternehmerischen Handelns verankert. Es herrscht weitgehend Übereinstimmung darin, dass ökologisches und nachhaltiges Handeln eine Firma profitabler macht und ihr einen Wettbewerbsvorteil verschafft.