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Kommentare & Meinungen


Im Überblick

  • Datenschutz und Privatsphäre

    Sicherheitsforscher haben jüngst herausgefunden, dass auf rund 15.000 private Webcams weltweit praktisch jeder zugreifen kann, der über eine Internetverbindung verfügt. Das wirft über den aktuellen Fall hinaus Fragen hinsichtlich von Datenschutz und Privatsphäre auf. White-Hat-Hacker Avishai Efrat, der für Wizcase arbeitet, hat die gefährdeten Geräte identifiziert. Nach derzeitigem Kenntnisstand handelt es sich um Kameras, die sowohl von Privatanwendern genutzt werden als auch im Firmenumfeld. Betroffen sind Nutzer in Europa, Amerika und Asien.


Im Überblick

  • Gefahr durch Ransomware "GermanWiper"

    Die Ransomware "GermanWiper" wird zurzeit vor allem in Deutschland verbreitet und birgt große Gefahren für KMU. Nachfolgend ein Kommentar zu dem Thema von Markus Rex, IT-Experte und Country Manager DACH des IT-Unternehmens Datto. "Emotet, Trickbot, Ryuk, Anatova, GrandCrab etc.: Die Liste der Cyber-Angriffe auf Unternehmen im Jahr 2019 unterstreicht besorgniserregend, dass im Hinblick auf die IT-Sicherheit von KMU keinerlei Entspannung in Sicht ist. Das belegt auch eine Umfrage von Datto unter 300 Managed Service Providern in Europa: 92 Prozent der IT-Dienstleister erwarten, dass sich die Anzahl der Angriffe auf Unternehmen auf gleich hohem oder höherem Niveau fortsetzen wird."



Meldungen: Kommentare und Meinungen

  • Hackerangriffe über Drucker vermeiden

    Microsoft warnt aktuell vor Hackerangriffen, die über Drucker Zugang zu den IT-Systemen finden: Wie Unternehmen solche Sicherheitslücken am besten vermeiden, erläutert der Kommentar von Daniel Döring, Technical Director Security and Strategic Alliances bei Matrix42. "Das aktuelle Szenario, in dem russische Hacker Unternehmen über Drucker angreifen, zeigt aus meiner Sicht einmal mehr, dass IT-Security-Konzepte zwingend einen gesamtheitlichen und mehrschichtigen Ansatz verfolgen müssen, um erfolgreich zu sein. Firewalls und Antivirus greifen hier zu kurz: Es müssen zusätzlich Schnittstellen kontrolliert und gefiltert sowie Angriffe durch Protokollierungen nachvollziehbar werden.

  • Technologie zur Sprecherauthentifizierung

    Laut Einschätzungen des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags birgt Sprachassistent "Alexa" Risiken für Minderjährige und unbeteiligte Besucher. Kinder könnten persönliche Informationen preisgeben oder mit ihrer Stimme Inhalte abrufen, die für sie nicht geeignet sind. Im Gutachten stellt der Bundestag fest, dass Amazon zwar der Pflicht zur Informationsvermittlung bei der Datenerhebung von Nutzern ausreichend nachkommt. Allerdings bleibt es offen, wie unbeteiligte Dritte und Minderjährige von der Datensammlung ausgeschlossen werden können. Heiner Krüssmann, Director Sales Enterprise DACH bei Nuance Communications kommentiert.

  • Ein Staat, der die Menschen überwachen will

    Das Smart Home sammelt permanent wertvolle Daten, die zur Verbrechensbekämpfung genutzt werden können. Nach Plänen der Innenminister sollen diese künftig vor Gericht verwendet werden dürfen. Dabei rechnen die Politiker mit Widerstand von Datenschützern - kein Wunder, sagt Luis Corrons, Security Evangelist bei Avast - nachfolgend sein Statement. Solche Daten für die Aufklärung von Verbrechen zu verwenden, klingt zunächst wie eine sinnvolle Lösung - aber wo ziehen wir denn dann die Grenze? Die gesammelten Daten könnten auch in falsche Hände gelangen. Was passiert zum Beispiel, wenn die Regierung wechselt? Vertrauen die Menschen dieser immer noch so wie der vorherigen? Ein Staat, der die Menschen überwachen will, ist immer ein Risiko für die Privatsphäre. Und wenn die Regierung die Daten zur Verbrechensaufklärung nutzt, bleibt die Frage, wer als nächstes Zugriff haben möchte. Vielleicht wollen Scoring-Unternehmen wie die Schufa die Kreditwürdigkeit von Verbrauchern ermitteln oder Versicherungen mehr über deren Lebensstil erfahren?

  • Anzahl der Cyber-Vorfälle steigt gewaltig

    Von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft RSM erhobene Zahlen haben ergeben, dass Finanzdienstleistungsunternehmen der Financial Conduct Authority (FCA) im Jahr 2018 819 Cyber-Vorfälle gemeldet haben, ein Anstieg gegenüber den 69 im Jahr 2017 gemeldeten Vorfällen. Nach Ansicht von RSM könnten die Zahlen aufgrund der hohen Unterberichterstattung weitaus höher sein. Ross Brewer, VP & MD EMEA, LogRhythm hat den folgenden Kommentar abgegeben: "Während es einfach ist, sich in diesem Bericht auf die Anzahl der Cyber-Vorfälle zu konzentrieren, sollte die Aufmerksamkeit von Sicherheits- und Finanzdienstleistern auf die Hauptursache gelenkt werden. Über ein Fünftel der Vorfälle wird durch einen Ausfall Dritter verursacht, d. h. es besteht eine Schwäche in der Lieferkette.

  • Sicherheitsanforderungen an 5G-Netzausrüster

    In der Diskussion um Sicherheitsanforderungen an Mobilfunknetzausrüster stellt sich der Digitalverband Bitkom gegen nationale Alleingänge. Jegliche Regulierung von Anbietern von Netztechnologie sollte aus Bitkom-Sicht vielmehr EU-weit einheitlich sein. "Ein regulatorischer Flickenteppich würde den 5G-Aufbau verzögern und ein nationaler Alleingang würde Deutschland zurückwerfen", sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. Derzeit plant die Bundesnetzagentur, den Katalog an Sicherheitsanforderungen für Telekommunikationsnetze zu erweitern. Berg: "Wir begrüßen, dass kritische Kernkomponenten nur eingesetzt werden dürfen, wenn sie von einer anerkannten Prüfstelle getestet und vom Bundesamt für Sicherheit in der IT zertifiziert wurden. Damit das in der Praxis aber auch funktioniert, müssen die bislang formulierten Eckpunkte der Bundesnetzagentur umgehend präzisiert werden."