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Tipps & Hinweise


Im Überblick

  • Indikatoren für Kryptomining-Malware

    Eine neue Cyber-Bedrohung stellt Kryptomining-Malware dar. Sie funktioniert gänzlich anders als bisher bekannte Angriffstechniken und ist deshalb nur äußerst schwer zu erkennen. CyberArk hat auf Basis einer detaillierten Analyse der Mining-Malware für die Kryptowährung Monero fünf Indikatoren identifiziert, die auf eine Infektion hindeuten. Die digitale Bedrohungslandschaft ändert sich kontinuierlich. War 2017 noch das Jahr der Ransomware-Attacken, ist aktuell die Kryptomining-Malware auf dem Vormarsch. Schlagzeilen machte vor allem Malware, die für das Schürfen der Kryptowährung Monero genutzt wird.


Im Überblick

  • Betrügerische Nachrichten

    Laut Europol hat sich der durch Betrug verursachte Schaden in der EU von 2 Milliarden im Jahr 2013 auf 11 Milliarden für 2017 erhöht. Cyberkriminelle gehen nicht mehr nur Personalcomputer oder Laptops an - jetzt zielen sie auch auf Mobilnutzer ab, mit den sogenannten "smishing" - oder SMS-Phishing-Attacken. Eine der häufigsten "Smishing"-Attacken besteht aus einer Textnachricht, die einen Link zu Mobil-Malware enthält. Wenn der Nutzer darauf klickt, kann eine schädliche App auf seinem Smartphone installiert werden. Dies kann zu Passwort- und Identitätsdiebstahl oder Lösegeldforderungen für persönliche Daten oder Dateien führen. Betrüger können einen Text senden, der dazu einlädt, an einem gefälschten Wettbewerb teilzunehmen oder der behauptet, dass der Nutzer einen Wettbewerb gewonnen oder Geld aus einer alten Forderung erhalten hat.


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Meldungen: Tipps & Hinweise

  • Wenn Kryptojacking auf die Cloud trifft

    Mit prominenten Opfern wie Tesla, Avira und Gemalto tauchte Kryptojacking in der ersten Jahreshälfte 2018 mehrmals in den Schlagzeilen auf. Bei dieser Angriffstechnik kapern Hacker fremde Geräte um Kryptowährungen zu schürfen. Kryptowährungen werden durch das Lösen komplexer mathematischer Probleme generiert. An sich ein legitimer Vorgang, allerdings erfordert dieser eine hohe Rechenleistung und ist damit überaus ressourcenintensiv. Für Kriminelle ist es daher lukrativer, das Schürfen widerrechtlich auf fremde Infrastrukturen auszulagern. Das Kapern von Geräten und Netzwerken und die Bündelung zu einem Botnetz maximiert ihre Schürfkapazitäten und beschert einen höheren Gewinn, da sie diese Ressourcen nicht selbst kostenpflichtig unterhalten müssen. Ebenfalls attraktiv sind die damit verbundenen geringeren Konsequenzen: Fälle von Kryptojacking, insbesondere in den USA, werden von den Behörden weniger aggressiv verfolgt als Angriffe mit Malware oder Ransomware, wo das Schadensausmaß deutlich höher ist.

  • Cyber-Sicherheit braucht permanentes Training

    Auf eine Billion Dollar summieren sich die weltweiten Aufwände im Kampf gegen Cyber-Kriminalität bis 2021 laut einer Studie des Marktbeobachters Cybersecurity Ventures. Damit sich diese Investitionen auszahlen, ist eine umfassende Strategie erforderlich. Denn Cyber-Sicherheit ist wie ein Muskel: Je häufiger er trainiert wird, desto stärker wird er. Trotz umfassender Sicherheitsvorkehrungen bleibt der Mitarbeiter der entscheidende Faktor. Denn Sicherheitssysteme schützen gegen bekannte Gefahren - Mitarbeiter werden mit dem Unbekannten konfrontiert. Die Unternehmens-IT und Mitarbeiter stehen in wechselseitiger Abhängigkeit: "Obwohl Mechanismen der Cyber-Sicherheit das ganze Jahr über einzuhalten sind, sollte man sich jetzt daran erinnern, dass wir alle gemeinsam eine Rolle bei der IT-Sicherheit und Minderung von Risiken spielen", sagt Chris Goettl, Director of Product Management, Security, Ivanti. "Um IT-Abteilungen bei der Schulung von Nutzern zu helfen, haben wir diese Liste der wichtigsten Tipps zusammengestellt. Damit soll die Gefährdung durch Schwachstellen und Bedrohungen verringert werden."

  • Mit einem Hacker auf Business-Trip

    Tom Van de Wiele, Principal Cyber Security Consultant bei F-Secure, ist seit über 15 Jahren als ethischer Hacker unterwegs ist. Der Sicherheitsberater erläutert, auf welche Sicherheitsmaßnahmen es bei Geschäftsreisen ankommt. Um diversen Unternehmen vorzuführen, wie bedroht sie sind, hat der Cybersecurity-Spezialist F-Secure für einen Red Teaming Test seine besten ethischen Hacker bei ihnen versuchsweise einbrechen lassen. Tom Van de Wiele hat zuletzt im Cyber Security Sauna Podcast von F-Secure verraten, was beim Thema IT-Sicherheit auf Reisen zu beachten ist.

  • Unerwünschtes Crypto-Mining nimmt zu

    Das BSI stellt im aktuell vorgestellten Lagebericht 2018 fest: Die Bedrohung durch Ransomware verlagert sich Richtung Crypto-Mining. Immer häufiger lagern Webseitenbetreiber das sogenannte Schürfen von Cryptowährungen unbemerkt an Surfer im Internet aus. Alles was es dazu bedarf, ist das Platzieren entsprechender Scripte auf einem Webserver. Daraus sind inzwischen erste Geschäftsmodelle entstanden. "Für Cyberkriminelle ist es ein lohnendes Geschäft, hoch frequentierte Webseiten mit einem Crypto-Miner zu infizieren", sagt Markus Schaffrin, Security-Experte und Geschäftsbereichsleiter Mitgliederservices im eco - Verband der Internetwirtschaft e. V.

  • Florierendes Geschäft mit BEC-as-a-Service

    Cyber-Kriminelle entwickeln ihre Angriffe immer raffinierter. Hat man früher nach dem Gießkannen-Prinzip einfach mal breit zugeschlagen, trifft es heute ausgewählte Ziele. Dabei gibt es typische Vorgehensweisen - Sophos zeigt auf, wie diese aussehen, woran man sie typischerweise erkennt und was sinnvolle Maßnahmen zum Schutz sein können. Im Jahr nach WannaCry und NotPetya - seinerzeit hielten weltweite Ausbrüche innerhalb von nur Stunden Unternehmen und Medien in Atem - hat Ransomware sich leise weiter entwickelt und kommt heute als zunehmend raffiniertes Angriffszenario auf Unternehmen zu. Die "herangewachsenen" Ransomware-Attacken zeichnen sich dadurch aus, dass sie individuell, lukrativer und diffiziler zu stoppen sind. Zudem zeigen sie verheerendere Wirkung auf ihre Opfer, als jene Attacken, die auf Email oder Exploits zur Verbreitung setzen. Und die Angriffe sind derart gestaltet, dass sie leicht zu reproduzieren sind.