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Sicherheits-Risiken vermeiden


Was Unternehmen gegen Hacks tun können: In jedem Unternehmen kann es zu folgenschweren Hacks und Pannen kommen
Typische Schwachstellen und wie Unternehmen dagegen vorgehen können

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Viele Verbraucher denken bei Hacks und Datenpannen zuerst an Onlineanbieter und IT-Firmen. Dabei belegen zahlreiche Beispiele, dass es jedes Unternehmen treffen kann - egal aus welcher Branche. Hacker und Datendiebe haben es nicht immer nur auf Kundendaten abgesehen, sondern oft auch auf Finanzdaten, Strategiepapiere, Patente und Konstruktionspläne, aber auch auf das Preismanagement oder Personaldaten. Und manchmal auch einfach nur darauf, möglichst großen Schaden anzurichten. Die Folgen solcher Angriffe reichen von kleineren PR-Krisen über Insolvenz bis hin zu lebensgefährlichen Systemstörungen und können dabei nicht nur das Unternehmen selbst, sondern auch Mitarbeiter, Geschäftspartner oder Kunden treffen. Das Sicherheitsteam von Tresorit zeigt typische Schwachstellen in Büroaufbläufen und was dagegen unternommen werden kann.

Vertrauliche Daten als E-Mail-Anhang
Es kommt häufig vor, dass im stressigen Büroalltag eine E-Mail den falschen Empfänger erreicht oder vertrauliche Firmendokumente im Posteingang des eignen Smartphones gelesen werden, zu dem auch z.B. fragwürdigen Fitness-Apps Zugriff auf Daten gewährt wird. Es gibt viele Wege, einen E-Mail-Account zu hacken, die wichtigsten Schutzmaßnahmen sind bekannt - gutes Passwort, Zwei-Stufen-Verifizierung, Vermeidung von Logins auf fremden Geräten. Trotzdem lässt sich mehr tun: Wird anstelle des Anhangs lediglich ein Link zu einem geschützten Cloud-Server oder ein passwortgeschützer, verschlüsselter Download-Link versendet, lässt sich sicherstellen, dass Dokumente nur von Personen geöffnet werden können, für die sie bestimmt sind. Wer keinen Zugriff auf den sicheren Server hat, kann auch nichts mit der gehackten oder fehlgeleiteten E-Mail anfangen.

Accounts teilen bedeutet Passwörter teilen
Eine große Sicherheitslücke in Unternehmen sind Passwörter. Vor allem dann, wenn sich mehrere Kollegen ein Passwort für einen Zugang teilen. Denn oftmals sind geteilte Passwörter auch simpler als sie sein sollten und werden auch nicht zwangsläufig geändert, wenn z.B. ein Praktikant das Unternehmen verlässt. Sicherheitsforscher haben herausgefunden, dass bei Millionen von gestohlenen Daten das am häufigsten verwendete Passwort "123456" war. Eine erste Schutzmaßnahme gegen diese Schwachstelle ist natürlich, Passwörter nicht öffentlich zugänglich zu machen und komplexer zu gestalten. Zudem ist es ratsam, den Zugang zu Firmenkonten lediglich auf diejenigen Kollegen zu beschränken, die diesen auch tatsächlich zur täglichen Arbeit benötigen. Unternehmen sollten zudem in eigene Lizenzen für jeden Mitarbeiter investieren, der Zugang zu einem Dienst benötigt. Denn Sparen wird sonst schnell zum Sicherheitsrisiko.

Arglose Kollegen
Vertrauen in die eigenen Mitarbeiter ist gut und wichtig. Und in jeder E-Mail Viren, Trojaner oder Phishing zu vermuten, würde das Tagesgeschäft jedes Unternehmens zum Erliegen bringen. Es kann in vielen Fällen helfen, Vertraulichkeitsstufen für verschiedene Dokumente und Informationen einzuführen. Denn wenn alles "streng vertraulich" ist, nimmt es bald niemand mehr ernst. Wenn jedoch festgelegt ist, dass ab bestimmten größeren Transaktionsvolumen oder für bestimmte Kennzahlen zusätzliche Vorsicht geboten sein muss, bleiben Vorsichtsmaßnahmen praktikabel.

Außerdem ist es notwendig, bei den Mitarbeitern die Sensibilität für bestimmte Sicherheitsrisiken zu schulen. Wenn dem Team gezeigt wird, wie schnell eine E-Mail-Adresse im Namen anderer aufgesetzt werden kann, werden auch weniger arglos wichtige Informationen an scheinbar private E-Mail-Adressen bekannter Klienten gesendet oder Dateianhänge aus diesen E-Mails geöffnet. Der Datenaustausch mit Diensten, die eine zweistufige Identitätsverifizierung aller Beteiligten verlangen, schafft ebenfalls Abhilfe.

Wenn Mitarbeiter gehen
Eine Sicherheitsschwachstelle, die oft nicht ausreichend bedacht wird, ist der Weggang von Mitarbeitern. Nicht immer trennen sich die Wege von Unternehmen und Arbeitnehmern einvernehmlich, was Daten, auf die diese Mitarbeiter Zugriff hatten, in Gefahr bringen kann. Geht der Kollege auch noch direkt zur Konkurrenz, können sensible Unternehmensinterna wie Produktentwicklungen oder auch Marktstrategien sehr interessant werden. Auch hier kann es helfen, Datenzugriff für die Mitarbeiter auf das jeweils notwendige Maß zu beschränken. Cloud-Lösungen für die Datenverwaltung, die digitale Rechteverwaltung (DRM) ermöglichen, können Unternehmen dabei unterstützen.

Digitale Rechteverwaltung bedeutet zum Beispiel, dass das Speichern von Kopien, Screenshots, Drucken oder das Öffnen von bürofremden Geräten blockiert werden kann. Zugangsrechte können dann auch noch nachträglich entzogen werden. Dies sollte fester Teil der Abwicklung eines Arbeitsverhältnisses in jeder Personal- und IT-Abteilung sein. Unternehmen sollten zudem unbedingt prüfen, wie ihre Dienstleister mit sensiblen Daten umgehen und gegebenenfalls auf die Einführung vergleichbarer Sicherheitsmaßnahmen pochen. Dies gilt übrigens auch bei der Wahl des Cloud-Anbieters. Sichere Dienste verschlüsseln alle Daten mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung so, dass selbst die Administratoren des Drittanbieters keinen Zugriff auf Ihre Dateien haben. (Tresorit: ra)

eingetragen: 08.04.16
Home & Newsletterlauf: 02.05.16


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Meldungen: Tipps & Hinweise

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    Mehr als 3 Milliarden Menschen auf der ganzen Welt benutzen mindestens einmal im Monat soziale Medien. Und diese Zahl wächst weiterhin rasant: Der 2018 Global Digital Berichtsreihe zufolge ist die Anzahl der Benutzer der Top-Plattform in allen Ländern um fast 1 Mio. pro Tag gestiegen. Obwohl soziale Medien in unserem alltäglichen Leben eine außergewöhnliche Rolle spielen, warnen Sicherheitsexperten vor den weiterhin oft unterschätzten Gefahren. Das letzte Jahr hat einige eklatante Sicherheitslücken der sozialen Plattformen im Hinblick auf Privatsphäre und Datenschutz offenbart. Man denke an den Facebook und Cambridge Analytica Skandal, Quora oder auch die vorangegangenen Pannen bei LinkedIn und Snapchat.

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    Controlware hat einen kompakten Leitfaden für die Durchführung von Risikoanalysen entwickelt. Unternehmen schaffen so in fünf einfachen Schritten die Voraussetzungen für ein nachhaltiges Informationssicherheitsmanagement und stellen die Weichen für eine bereichsübergreifende Risikominimierung. Cyberattacken auf Daten und Systeme der Unternehmen nehmen rasant zu - und bedeuten in Zeiten strenger Compliance-Vorgaben und hoher Bußgelder ein erhebliches finanzielles Risiko. Hinzu kommt, dass ein erfolgreicher Angriff oder Datendiebstahl auch den Ruf des betroffenen Unternehmens nachhaltig schädigt. IT-Abteilungen sind daher mehr denn je auf ganzheitliche Sicherheitskonzepte angewiesen. Voraussetzung dafür ist aber zunächst ein unternehmensweites Risikomanagement.

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    Egal, ob BYOD oder klassische Firmenhandys, der Einsatz von Smartphones und Tablets ist mittlerweile auch in Unternehmen üblich. Unternehmen ist es durchaus bewusst, dass es Risiken beim Einsatz von mobilen Geräten gibt, doch mit der richtigen Lösung kann sicheres mobiles Arbeiten gewährleistet werden. Virtual Solution erklärt, worauf Anwender unbedingt achten müssen. Mobile Endgeräte stehen ganz oben auf der Beliebtheitsskala und kommen deshalb auch vermehrt für betriebliche Aufgaben zum Einsatz. Dabei geraten oft die Risiken aus dem Blickfeld. Letztlich haben bei dieser Geräte-Kooperation beide Partner, also sowohl die Unternehmens-IT als auch der Anwender, eine Verantwortung, wenn es um die Sicherheit geht. Virtual Solution zeigt, worauf sie achten müssen.

  • Fünf Tipps für sicheres Onlineshopping

    Eine Studie des Digitalverbands Bitkom ergab, dass im Jahr 2017 insgesamt 96 Prozent aller Internetnutzer ab 14 Jahren online eingekauft haben. Dieses Potenzial haben jedoch auch Cyber-Betrüger erkannt. Für sie sind Onlineeinkäufe eine wahre Goldgrube und dementsprechend nutzen sie alle möglichen Tricks, um unvorsichtige Käufer zu betrügen. Bereits im Jahr 2014 lag nach Angaben des Handelsverbandes Deutschland (HDE) e.V. die Gesamtschadenssumme durch Betrug im Onlinehandel bei 2,4 Milliarden Euro. Inzwischen dürfte diese Zahl noch einmal deutlich gestiegen sein. Wer jedoch einige einfache Sicherheitstipps befolgt, gibt Betrügern keine Chance und kauft sicher online ein. BullGuard hat fünf Tipps zusammengestellt, die für Schutz beim Online-Shopping sorgen.