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Trojaner-App extrem gefährlich


Cisco Talos entdeckt neuen Android-Trojaner
Täuschend echte Google Play Fake-App im Umlauf

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Manche Entwickler mobiler Anwendungen meiden die traditionellen App-Stores. Das kommt Cyber-Kriminellen sehr entgegen, wie der neue Trojaner GPlayed beispielhaft zeigt. Diese als App getarnte Malware verwendet ein Symbol, das dem Logo des Google Play Store zum Verwechseln ähnlich sieht. Zudem nutzt sie den Namen "Google Play Marketplace", um sich zu tarnen. Was diese Malware unberechenbar macht, ist die Fähigkeit, sich nach der Bereitstellung zu verändern. Dazu hat der Entwickler die Möglichkeit eingerichtet, aus der Ferne Plugins zu laden, Skripte einzuspeisen und sogar einen neuen ausführbaren .NET-Code zu generieren.

"Das Fake-Apps immer wieder versuchen, durch gute Tarnung das Vertrauen der User zu gewinnen, ist nicht neu", sagt Holger Unterbrink, Security Researcher bei Talos. "Trotzdem ist diese Methode häufig sehr erfolgreich und im Falle dieser App für die Cyberkriminellen das Einfallstor auf die Devices der Betroffenen. Einmal installiert, können immer neue Schadcodes ausgeführt werden. Das macht diese Trojaner-App extrem gefährlich. Die User sollten also genau darauf achten, von wem die App herausgegeben wird und deren Echtheit verifizieren."

Laut Talos befindet sich der Trojaner noch in der Testphase. Trotzdem sollten Benutzer über die Gefahren informiert sein, die dieser und ähnliche Schadsoftware mit sich bringen. (Cisco Systems: ra)

eingetragen: 24.10.18
Newsletterlauf: 13.11.18

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Meldungen: Hintergrund

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  • Neue Backdoor-Variante

    Der aktuelle BSI Lagebericht verdeutlicht, dass Cyber-Angriffe an der Tagesordnung sind. Immer stärker in den Fokus rücken dabei Infrastrukturanbieter. Bereits im vergangenen Jahr war es Angreifern gelungen, in der Ukraine mit dem Schadprogramm Industroyer und Blackenergy Energieversoger und Kraftwerke anzugreifen. Das Resultat: In Teilen der Ukraine brach die Stromversorgung für mehrere Stunden komplett zusammen. Neueste Eset Analysen zeigen, dass diese Cybercrime-Gruppierung jetzt mit den Online-Kriminellen zusammenarbeitet, die für die Entwicklung von Wannacry und NotPetya verantwortlich waren. Das daraus resultierende Cyber-Attacker Know-how hebt das Gefahrenpotential für KRITIS-Betreiber auf ein vollkommen neues Niveau. Deutschland und andere europäische Staaten könnten nach Einschätzung von Eset zukünftig stärker als bisher in den Fokus von Cyber-Terroristen geraten.

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